Zwischenruf - Michael Kinnen:Donnerstag, der Zwölfte

Wenn Sie abergläubisch sind, dann ist morgen ein blöder Tag. Freitag der 13. Nach dem im Februar ist das schon der zweite in diesem Jahr. Statistisch gesehen passiert dann zwar nicht mehr und nicht weniger Schlimmes als an anderen Tagen auch, aber wenn man sich darauf konzentriert, fällt einem vielleicht das ein oder andere ein, was schief laufen könnte. Für einige ist die Sorge vor morgen so groß, dass das heute schon ein komischer Tag ist. Der Tag davor. Donnerstag, der Zwölfte. Das Gedankenkarussel kreist, was morgen alles passieren könnte. Manche Nachrichten sind ja auch wirklich nicht gut in diesen Tagen. Und zwar ganz unabhängig vom Kalenderdatum. Manchen schlägt die Sorge vor morgen vielleicht so aufs Gemüt, dass sie schlecht schlafen. Und der Donnerstag der 12., also heute, ist dann fast noch schlimmer als der Freitag der 13. selbst. Wie auch sonst bei schwierigen Tagen - bei Prüfungen, bei offenen Konflikten, bei Krankheiten und mehr. Die Angst vor der Angst lähmt. Ihnen und allen, die sich Sorgen machen um ein ungewisses Morgen - aus welchen Gründen auch immer - wünsche ich, dass Sie behütet sind heute an diesem Tag. Dass Sie Menschen haben und immer wieder neu finden, die mit Ihnen gehen, Sie begleiten, Ihnen gut tun. Solche Menschen sind wie Engel. Begleiter. Mal sichtbar, mal unsichtbar. Aber wirkmächtig. Dazu muss man gar nicht abergläubisch sein. Ich wünsche Ihnen heute also einen glücklichen Tag! Mit guten Erfahrungen und Motivation für das, was morgen kommt - Und dann mit Gottes Segen einen behüteten und zuversichtlichen neuen Tag!