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Zwischenruf - Thorsten Hoffmann:Gedenktag Don Bosco

Don Bosco setzte sich zeitlebens für Kinder und Jugendliche ein, die in Armut leben. Seine Arbeit wird bis heute weitergeführt.
Ein Kopfhörer liegt auf einem Buch, daneben steht eine Tasse mit Tee oder Kaffee
Datum:
31. Jan. 2026
Von:
Thorsten Hoffmann

„Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, Fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“
Das ist doch mal ein cooles Motto! Es stammt vom Heiligen Giovanni Bosco, kurz „Don Bosco“ genannt. Heute, am 31. Januar, ist sein Gedenktag. In vielen Teilen der Welt wird gefeiert - vor allem bei den Salesianern Don Boscos, der großen Ordensgemeinschaft, die er gegründet hat.
Bis heute engagieren sich die Salesianer für Kinder und Jugendliche, besonders für die, die arm sind und keinen Zugang zu Bildung haben.
Als Don Bosco im 19. Jahrhundert lebte, hatten es Kinder und Jugendliche schwer. Viele mussten in Fabriken arbeiten oder lebten auf der Straße. Don Bosco war überzeugt, dass junge Menschen vor allem Anerkennung und Geborgenheit brauchen. „Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermutigung erreichen mehr als viele Vorwürfe.“ Das war einer seiner Leitsätze. Auch den Kleinsten wollte er mit Achtung begegnen.
Diese Haltung Don Boscos ist auch heute wichtig. Weltweit leben Millionen Kinder und Jugendliche in Armut. Sie müssen arbeiten und können nicht zur Schule gehen. In vielen Ländern sind die Salesianer Don Boscos daher aktiv. Sie helfen dabei, jungen Menschen Würde zu geben – und die Chance auf eine gute Zukunft.
So etwas darf gefeiert werden – am heutigen Gedenktag des Heiligen Don Bosco.
Und vielleicht kann sein bekannter Satz ein gutes Tagesmotto sein:
„Tu Gutes! Sei fröhlich! Und lass die Spatzen pfeifen!“
Das geht übrigens nicht nur heute, sondern jeden Tag. Die Spatzen pfeifen bei uns ja auch das ganze Jahr über…