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Kirche im SR

Programmtipp

Gottesdienstübertragung aus St. Ludwig in Spiesen-Elversberg

Wer ist der Größte?

„Mach mal schön einen Diener!“ Diese Aufforderung kennen wohl nur noch die Älteren. Wer den „Diener“ macht, senkt den Kopf vor dem Gegenüber, macht sich klein, verbeugt sich höflich. Für Dechant Olaf Harig aus Spiesen-Elversberg ist der „Diener“ der Ministranten und des Pfarrers bei der Gabenbereitung im Gottesdienst ein starkes Zeichen: Wo Menschen voreinander im übertragenen Sinn einen Diener machen - da gelingt menschliches Leben. Und er passt zum Evangelium im Gottesdienst am 19. September. Denn die Jünger Jesu fragen sich: wer unter uns ist der Größte? Den Sonntagsgottesdienst aus St. Ludwig in Spiesen im Saarland überträgt der Saarländische Rundfunk ab 10:00 Uhr für SR2 Kulturradio, WDR 5 und NDR Info. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von einem Vokalquartett mit Griseldis Balukcic, Doris Breit-Gerwert, Albert Kirsch und Gianluca Calabrese. Musikalische Leitung und an der Orgel  Ralph Buchstäber.

 


Programmtipp

"Aus christlicher Sicht"

Lebensmittel wegwerfen? Das geht gar nicht. Die Kirchengemeinde St. Jakob in Saarbrücken bietet eine Alternative. Im Foyer der Kirche wurden ein Kühlschrank und ein normaler Schrank aufgestellt, in die Lebensmittel hineingestellt werden können, die man zu viel hat und aus denen man Lebensmittel herausnehmen kann, wenn man etwas braucht. Das Angebot ist nicht nur für bedürftige Menschen, sondern für alle, die Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten wollen. Georg Gitzinger stellt das Projekt im Beitrag „Aus christlicher Sicht“ am 16. September 2021 vor.

„Aus christlicher Sicht“ im SR-Fernsehen, 19:57 - 20:00 Uhr.

Die Mediathek der Sendung finden Sie unter diesem Link.

Der aktuelle Beitrag

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  • Freitag, 17. September 2021
  • Erbfeindschaft

    Dr. Pascale Jung, Saarbrücken

    SR 1 / 2 / 3 - Zwischenrufe

    Kaum ein Krieg hat die europäische Geschichte so nachhaltig beeinflusst wie der Deutsch-Französische Krieg 1870/71.

    Der Krieg und dessen Ausgang vor 150 Jahren mündete nicht nur in die Gründung des Deutschen Reichs, das bis dahin in mehrere Einzelstaaten zersplittert war. Er begründete, beziehungsweise festigte auch die sogenannte Erbfeindschaft zwischen Deutschland und Frankreich und hat das Verhältnis zwischen den beiden Nationen lange vergiftet.

    Erbfeindschaft. Das klingt nach jahrhundertelangem Hass aufeinander. Um einen Erbfeind zu haben, muss man zuallererst über Vorfahren verfügen, in deren Tradition man sich weiterhin streiten kann. Was als Erbfeindschaft des deutschen Volkes propagiert wurde, war eigentlich ein Familienzwist. Denn eigentlich waren Frankreich und die französische Sprache sehr beliebt. Der große Preußenkönig Friedrich II., sprach lieber Französisch als Deutsch, und bis zur französischen Revolution war Frankreich das Maß der Dinge für den europäischen Adel.

    Erst mit der Ausprägung der nationalen Identität in Deutschland, wurde der „Erbfeind“ zum festen Begriff.

    Identität durch Abgrenzung ist einfacher zu bewerkstelligen, als sich auf sich selbst zu konzentrieren. Das erleben wir ja in unserer Zeit auch wieder, wenn zum Beispiel vom christlichen Abendland die Rede ist.

    Dabei müsste uns doch eigentlich die Geschichte lehren, dass dieser Weg eben nicht zu einem friedvollen Miteinander führt.

     

    Die Zwischenrufe als Podcast zum Nachhören gibt es auf dieser Seite des Saarländischen Rundfunks

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Die Sendetermine wechseln wöchentlich zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche. Alle Podcasts - auch die der evangelischen Kolleginnen und Kollegen - finden Sie auf dieser Seite des SR zum Zwischenruf und zum Lebenszeichen.

Wenn Sie in früheren Sendungen seit Jahresbeginn 2020 stöbern und nachlesen wollen, finden Sie die Beiträge der Zwischenrufe und Lebenszeichen auf dieser Seite.

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