Zum Inhalt springen

Zwischenruf - altfried g. rempe:Ob Beten hilft?

Viel zu lange schon dauert Putins Krieg gegen die Ukraine – und Ausdauer braucht auch das Gebet um Frieden.
Ein Kopfhörer liegt auf einem Buch, daneben steht eine Tasse mit Tee oder Kaffee
Datum:
24. Feb. 2026
Von:
altfried g. rempe

Vier Jahre Krieg – eigentlich hätte es eine Art Blitzkrieg sein sollen:
Kiew erobern, Ukraine zu Russland annektieren, fertig…
Das ist bekanntlich anders gekommen – 
und so musste sich auch das Friedensgebet ändern – in Trier und anderswo.
Angefangen hatte es als eine Art Blitzgebet in der Zuversicht, 
dass das Töten und Sterben bald aufhören soll.
Wöchentlich hat sich damals eine wachsende Gemeinde im Trierer Dom getroffen.
Zwei drei Monate lang. Ein bisschen eine Überforderung.
Seit Sommer 2022 ist das Friedensgebet immer am 24. des Monats – 
dem Monats-Tag des Überfalls.
Auch beim Friedensgebet wird das Durchhalten immer schwerer.
Wobei: alle wissen, dass ihr Beten hilft – 
auch wenn weiter Drohnen und Raketen und Bomben alles zerstören,
was die Menschen in der Ukraine zum Leben brauchen;
mit Kälte und Dunkelheit im Winter als Kriegswaffe.
Und ob endlich beide Seiten in Gesprächen auf vielen Ebenen 
näher an Frieden oder wenigstens Waffenstillstand kommen?
Beten hilft; ich sehe es immer in den Gesichtern von ukrainischen Menschen,
die da mitbeten und mitsingen und Kerzen anzünden.
Es tut ihnen gut, hier im Westen Menschen an ihrer Seite zu wissen. 
Gemeinsam mit uns halten sie es für mehr als nur eine Aufgabe 
von Politik und Diplomatie, von USAmerika und Europa: 
Friede und Gerechtigkeit sind auch eine Hoffnung und ein Auftrag, 
den Jesus Christus seinen Leuten und seiner Kirche mitgegeben hat
und zu denen sie sich immer herausgefordert wissen.
Viele beten mit um Waffenstillstand und Frieden; 
sie und viele andere Leute sind auch sonst aktiv:
Treffen geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der eigenen Umgebung,
spenden Geld oder Sachen, organisieren Hilfstransporte,
hängen am Jahrestag der Kriegsbeginns ukrainische Flaggen ins Fenster…
Und wir beten auch heute weiter – weil wir wissen: es hilft wirklich!