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Zwischenruf - Christian Heinz:Durchatmen

Mit einer Atemübung und dem Vorsatz im Hier und Jetzt zu leben, startet Christian Heinz ins Neue Jahr.
Ein Kopfhörer liegt auf einem Buch, daneben steht eine Tasse mit Tee oder Kaffee
Datum:
1. Jan. 2026
Von:
Christian Heinz

Einatmen – Luft anhalten – Ausatmen und das jeweils 8 Sekunden lang, 12 mal in der Minute, das hilft. Mir zumindest hat es schon geholfen beim Blick auf 2026 und auf all das, was da schon feststeht an Terminen, Aufgaben, Verpflichtungen.  Die haben mich unruhig werden lassen. Tief durchzuatmen, hilft mir da, nicht in Panik zu geraten, damit mir nicht gleich am Beginn des Jahres die Puste ausgeht. 
Natürlich ist es wichtig sich auf das ein oder andere im Leben und auch neuen Jahr vorzubereiten. Ich habe mir aber für 2026 vorgenommen, mehr im Hier und Jetzt zu leben und das, was jetzt ist, besonders wahr- und anzunehmen und manches Mal auch genießen. Und mein Atem soll mir dabei helfen. 
Ein Bibeltext, der zwischen den Jahren in einem Gottesdienst gelesen wurde,  
hat mich darauf gebracht: Jesus verweist auf die Situation, in der seine Jünger in eine herausfordernde Situation kommen und gibt ihnen folgenden Rat: “Macht euch keine Sorgen, wie und was ihr dann reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben... Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden...”; 
Nicht im Voraus zu viel zu grübeln, sondern im Hier und Jetzt zu leben und wenn die Herausforderungen kommen auf Gottes Geist zu vertrauen. Dass im Christentum Gottes Geist auch Atem Gottes genannt wird: Kein Zufall. Und dass die Atemübung 8 Sekunden Einatmen, 8 Sekunden Luft anhalten, 8 Sekunden Luft ausatmen “Apostelübung” heißt,  
weil sie 12 mal in der Minute wiederholt wird, wohl auch nicht. Insofern: Atmen wir doch durch.