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Zwischenruf - Luisa Maurer:Neues Jahr, voller Terminkalender

Neues Jahr, neue Termine – was gibt da Trost? Dass Gott vielleicht ja schon längst einen Plan gemacht hat.
Ein Kopfhörer liegt auf einem Buch, daneben steht eine Tasse mit Tee oder Kaffee
Datum:
31. Dez. 2025
Von:
Luisa Maurer

Wenn ich meinen Terminkalender für 2026 aufschlage, dann muss ich erstmal durchatmen. Der ist jetzt schon ganz schön voll geworden, noch bevor das neue Jahr überhaupt begonnen hat. Es stehen sehr viele Dinge drin, auf die ich mich schon heute freue. Manche wenige Termine stehen bevor, die mir Sorge machen. Klappt das wirklich alles so, wie ich mir das vorstelle? Die leeren Seiten im Kalender dazwischen werfen nicht weniger Fragen auf. Was passiert da wohl noch? Wer wird wichtig für mich sein oder werden? Mit wem werde ich mich streiten und von wem muss ich mich vielleicht sogar verabschieden? 
Ich schlage meinen Terminkalender zu. Es ist Silvester. Und trotz aller Planungen habe ich keine Ahnung, wie das neue Jahr für mich werden wird. An diesem Tag muss ich immer an einen Satz denken: „Wie tröstlich, dass Gott meinen Terminkalender bereits gemacht hat.“
Moment mal – das habe ich doch in den letzten Wochen und Monaten sorgfältig schon selbst erledigt. Wenn der da jetzt andere Pläne hat – ob mir das so passt? 
Ich mag es, Dinge zu planen. Es erfüllt mich mit einem Gefühl von Sicherheit. Und doch: Der Satz erinnert mich daran, dass ich nicht alles planen, nicht alles kontrollieren kann. Ich muss zugeben: 2025 ist nicht alles so gelaufen, wie ich es geplant hatte. Aber ja, meistens konnte ich darauf vertrauen: Dass Gott bei all meinen Termin mit dabei war. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass ich nicht alles planen kann. Wie tröstlich, dass er meinen Terminkalender bereits gemacht hat.