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Zwischenruf - Dr. Martina Fries:Glücksbilder

Glück lässt sich nicht festhalten – und zeigt sich doch in Bildern, Momenten und Erinnerungen.
Ein Kopfhörer liegt auf einem Buch, daneben steht eine Tasse mit Tee oder Kaffee
Datum:
7. Sept. 2026
Von:
Dr. Martina Fries

„Wie sieht das Glück aus?“ 
Diese Frage stellte Die Zeit in einer Sonderausgabe sechs Künstler*innen.
Und diese antworten mit Bildern. 
Eines zeigt eine leuchtende Blume. 
Auf dem anderen ist eine Frau zu sehen, die sich im Spiegel betrachtet. Darunter steht: „Wie das manchmal so ist. Da war man aus, hat einen langen schönen Abend hinter sich, schaut daheim in den Spiegel – und sieht: Zwischen den Zähnen hing die ganze Zeit ein grünes Hälmchen. Was für ein Glück, darüber hinwegsehen zu können.“ 
Eine Fotografie von roten Erdbeeren kommentiert die Künstlerin Viviane Sassen mit folgenden Worten: „Wahres Glück (…) ist spielen zu können. Sich selbst zu vergessen. Mit Freunden herumzualbern. Ganz im Augenblick aufzugehen, die Zeit zu vergessen. Zu lachen.“
David Hockney sagt zu seinem Bild „Ein Jahr in der Normandie“: „Das Glück? Sind schwere Wolken im hellen Frühlingshimmel. Ist das saftige Grün der Büsche und Bäume. Ist der Blick hinaus aus dem Garten, hinüber auf die Hügel der Normandie.“
„Wie sieht das Glück aus?“
Wenn ich mein Bild von Glück hinzufügen wollte, dann wäre das ein Foto. Und es wäre nicht nur ein Foto, sondern es wären ganz viele Fotos. Bilder vom Meer, Fotos mir lieben Menschen, Momentaufnahmen. 
Mein Handy ist voll solcher Fotos. Und wenn ich offen für das Glück bin, dann kommen immer mehr Fotos hinzu. Vielleicht sogar heute.