Zwischenruf - Luisa Maurer:Der Teufel trägt Prada

Nach fast zwei Jahrzehnten Pause ist es endlich wieder so weit – der Teufel trägt wieder Prada. Im Klassiker “Der Teufel trägt Prada” möchte die ehrgeizige und burschikose Andrea eigentlich Journalistin werden und erhascht einen Job bei einem renommierten Modemagazin, wo die gefürchtete Chefin Miranda Presley gnadenlos das Unternehmen regiert. Andrea taucht in eine glamouröse, bezaubernde und knallharte Mode-Welt ein und muss sich dort beweisen.
Abgesehen von genialer Kameraführung und beeindruckender Schauspielleistung waren für mich die beiden Charaktere Andrea und Miranda Presley ein Grund, diesen Film immer wieder anzuschauen. Andrea schafft es, durch ihre ehrgeizige und charmante Art, trotz aller Herausforderungen und Rückschläge, sich in einer ihr völlig fremden Welt zu bewähren und sogar ein Stück weit das Herz von Miranda Presley zu erobern. Andrea zeigt mir, dass es möglich ist, sich zu entwickeln, dazu zu lernen und sich anzupassen. Kleiner Spoiler: Sie entscheidet sich am Ende des ersten Teils gegen diese Welt und zeigt mir, ich muss mich nicht auf alles und jeden einlassen, wenn ich das nicht möchte.
Dass jeder Mensch sich entwickeln kann, das sagt mir nicht nur mein Glaube, sondern auch “der Teufel trägt Prada”. So oder so: ich freue mich auf den zweiten Teil. Es wird anders sein ihn als Erwachsene, nicht mehr als Jugendliche zu schauen. Wie Andrea werde ich Jahrzehnte später in diese Welt eintauchen. Und mich hoffentlich daran erinnern. Dass es immer Hoffnung gibt, dass auch ich mich entwickeln, dass ich wachsen und dass ich mich entscheiden kann, welche Person ich sein möchte.