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Zwischenruf - Martina Grosch:Der frohe Wandersmann

Das Gedicht “Der frohe Wandersmann” ist ein Ausdruck von Gottvertrauen, Lebensfreude und Naturverbundenheit.
Ein Kopfhörer liegt auf einem Buch, daneben steht eine Tasse mit Tee oder Kaffee
Datum:
22. Apr. 2026
Von:
Martina Grosch

Das Gedicht “Der frohe Wandersmann“ ist sehr bekannt. “Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt”…so die ersten Zeilen. Es wurde von Joseph von Eichendorf verfasst, einem bedeutenden Dichter, Schriftsteller und Juristen aus dem Jahr 1823.
Die vier Strophen sind mir als Lied im Ohr als Ausdruck von Gottvertrauen, Lebensfreude und Naturverbundenheit.
Im Gedicht heißt es, dass Gott den Menschen hinaus in die Welt schickt, damit er die Wunder der Berge, Wälder, Flüsse und vieles mehr entdeckt.
Wer allerdings träge zu Hause bleibt, verpasst das erquickende Morgenrot und die lebendige Natur.
Von dieser Stimmung angesteckt, möchte ich lauthals mitsingen – “wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg, Wald, Strom und Feld”.
Für mich ist dieses Lied und Gedicht ein Appell, auch mal den einengenden Alltag zu verlassen, aktiv werden und dabei auf Gottes Führung in der Natur vertrauen.
Wahres Glück kann ich erfahren und Wunder sehen, wenn ich meine Sorgen loslasse und offen werden für die Welt.
Unterwegssein in unserer Welt.